Hauseigene Wellness als Energiekick

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Immer nur schuften geht nicht. Wer dem Krafträuber namens Alltag Paroli bieten will, muss regelmäßig seine Batterien aufladen. Zum Beispiel mit Wellness in den eigenen vier Wänden.

Zum Leben gehören Arbeit, Pflicht und Routine, genauso aber Freiraum, Erholung und Spaß. Nur wer sich rechtzeitig und regelmäßig Auszeiten gönnt, kann sich mit voller Kraft seinen Aufgaben widmen. Der alljährliche Sommerurlaub allein genügt da nicht. Auch zwischendurch möchten die Energiereserven aufgefrischt werden. Dazu muss man nicht erst das Haus verlassen, denn daheim lässt es sich ausgezeichnet wellnessen.

Erster Schritt: Planung

Geschäftsmeetings, Arzttermine, Familienfeiertage etc. werden penibel im Terminkalender vermerkt. Wie aber sieht es mit den mindestens ebenso wichtigen Regenerationsphasen aus? Die verbleiben oft im Status: „Eigentlich möchte ich mal… Eigentlich bräuchte ich jetzt…“ Vor allem berufstätige Frauen mit Familie scheinen für alles Zeit zu haben – außer für sich selbst. Wie so oft heißt auch hier die Lösung richtige und rechtzeitige Organisation.

Es beginnt mit der Auswahl eines passenden Tages, der mit dem Eintrag „Wellness“ im Terminkalender fixiert wird. Dem folgt die Festlegung eines Beschäftigungsprogramms für die Familie (z.B. Unterbringung der Kinder bei Verwandten) für den geplanten Wohlfühltag. Dann die Überlegung, was dieser Tag beinhalten soll und – so erforderlich – schließlich eine Einkaufsliste mit den dazu notwendigen Utensilien (z.B. Badeöl, Kerzen, Bücher, Film etc.).

In der Ruhe liegt die Kraft

Nun ist es endlich so weit. Der ersehnte Wellnesstag ist da. Die dazu erforderlichen Dinge wurden besorgt. Dann fehlt nur noch eines zur Erholsamkeit: Ruhe. Die gibt es lediglich, wenn keine Stressoren stören. Also: Telefone stumm schalten, das Internet abdrehen, die Glocke abstellen. Stattdessen für eine harmonische Atmosphäre sorgen, z.B. mit beruhigender Musik oder entspannenden Düften (Aromakerzen, Duftlampen).

Guter Start in den Tag

Am Vortag vorbereitet oder per Zustelldienst geliefert sorgt ein ausgiebiges Frühstück für die nötige Energie. Danach nicht wie gewohnt mit Pflichterfüllung weiter machen, sondern mal eine Weile faulenzen, z.B. mit einem guten Buch oder einer kleinen Phantasiereise.

Sich selbst verwöhnen

Ganz wichtig: Statt mit gewohnter Routine in Windeseile für Körperhygiene zu sorgen sich liebevoll seinem Körper widmen. Davor aber die Atmosphäre im Bad verschönern: Kerzen, Blütenblätter, Musik usw. machen aus dem „Nassraum“ eine Wellnessoase. Darin lässt sich wunderbar Körperpflege aller Art zelebrieren, z.B. mit einer Gesichtsmaske, einer Haarpackung, einem ausgedehnten Entspannungsbad, einer kleinen Selbstmassage usw. usf. Oder auch einen Masseur bestellen, der Hausbesuche macht.

Zwischen den einzelnen Pflegeschritten Ruhepausen einlegen, vielleicht ein Gläschen Sekt, ein wenig Leckereien genießen, sich ein delikates Mittagessen gönnen. Mit Lieblingsspeisen, die sonst womöglich kaum auf den Tisch kommen.

Das begonnene Buch fertig lesen, mit Musik entspannen, das mitgebrachte Video ansehen oder einfach einmal früh zu Bett gehen u.ä. mehr sorgen für einen sanften Ausklang des erholsames Wellnesstages.

Bevor nichts mehr geht

Auch wenn die vorgeschlagenen Wohlfühltaktiken banal klingen mögen, immer wieder arbeitsfreie Stunden lustvoll gestalten gehört zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen gegen zuviel Stress und chronische Überforderung, die oft in einem Burnoutsyndrom enden. Nicht umsonst umfassen Kuraufenthalte immer auch Wellness- und Wohlfühlangebote, auf jeden Fall aber Möglichkeiten zur Entspannung und – ganz gemäß dem Kurgedanken – Ruhezeiten.