WGKK-Vorsorge: Gesundheitsförderung als zentrales Ziel

Gesundheitsvorsorge erstreckt sich auf alle Lebensabschnitte und alle Lebensbereiche. Im Bewusstsein dieser Tatsache bietet die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) unter dem Motto „Ihre Gesundheit ist uns wichtig!“ ihren Versicherten eine umfangreiche Palette an Leistungen der Gesundheitsförderung und Prävention. Hier ein Überblick:

Gesundheitsvorsorge beginnt …

… im Mutterleib, denn schon dort werden die Grundlagen für ein gesundes Leben gelegt. Ein wesentlicher Faktor dafür ist eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung bereits in der Schwangerschaft und Stillzeit. Das Projekt „Richtig essen von Anfang an!“ der WGKK mit seinen kostenlosen Workshops schafft die dazu nötigen Voraussetzungen.

WGKK: Kindergesundheit als besonderes Anliegen

Wann greift Gesundheitsförderung am besten? Wenn sich noch keine bleibenden Schäden eingestellt haben. Deshalb kümmert sich die WGKK mit dem „Tipptopp-Kariesstopp“ um die Zahngesundheit in Wiens Kindergärten und Volksschulen: Zahngesundheitserzieher lassen Kinder spielerisch erfahren, wie eine  regelmäßige und richtige Mundhygiene aussieht. Kindgerechte zahnmedizinische Reihenuntersuchungen erheben Kariesbefall und kieferorthopädische Auffälligkeiten, damit diese rechtzeitig behandelt werden.

Service Stelle Schule: Gesundheit lernen

Die Möbelergonomie, das schulische Ernährungsangebot, das Klassenklima u.v.a.m. wirken sich auf das Wohlbefinden und die Fähigkeiten der Menschen in der Schule aus. Gesundheitsförderung im Sinne der Service Stelle Schule der WGKK will diese Einflüsse so gestalten, dass sie sich auf die körperliche, seelische und soziale Gesundheit positiv auswirken. Etwa durch spezielle Projekte (Gesundheitsradar, Gesundheitsbücher, gesunde Jause u.a.m.). Zudem stehen Jugendlichen Beratungen zu Sexualität und Gesundheitsthemen in den First-Love-Ambulanzen der WGKK-Gesundheitszentren zur Verfügung.

Fit für die Arbeit

Primäres Ziel Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) ist es, Krankheiten am Arbeitsplatz vorzubeugen und das Wohlbefinden der Beschäftigten zu verbessern. Zu diesem Zweck nimmt sie Arbeitsbelastungen verschiedenster Art ins Visier, um diese unter Einbeziehung der Arbeitgeber und Arbeitnehmer (z.B. fit2work) zu reduzieren. Erfolgreiches Beispiel für ein BGF-Projekt der WGKK ist das Angebot zur betrieblichen Raucherentwöhnung mit seinen drei beliebig wähl- und kombinierbaren Modulen ärztlicher Motivationsvortrag, ambulante Raucherentwöhnungsgruppentherapie und Raucherberatung.

Vorsorgeuntersuchung: Gratis Gesundheitsservice ab 18

Immer noch leiden zu viele Menschen an – oft vermeidbaren – chronischen Krankheiten. Ab dem 18. Lebensjahr steht daher jedem WGKK-Versicherten ein jährlicher, umfangreicher und dazu kostenloser Check zur Verfügung: Die Vorsorgeuntersuchung erhebt nicht nur Gesundheitsdaten und Laborwerte, sondern unterstützt auch gesundheitsfördernde, chronischen Erkrankungen vorbeugende Lebensstiländerungen.

Als weitere Vorsorgemaßnahme (Brustkrebsfrüherkennung) werden im 15., 16. oder 17. Bezirk wohnende Frauen zwischen 50 und 69 Jahren zum kostenfreien Mammographie-Screening eingeladen.

Gesundheitsfaktor Lebensstil

Ernährung, Bewegung und das Meiden schädlicher Substanzen bilden wesentliche Faktoren der Gesunderhaltung. Deshalb bietet die WGKK ihren Versicherten Services an wie:

• Bewegt gesund: qualitätsgeprüfte, gesundheitsorientierte Bewegungsangebote

• Raucherentwöhnung: Rauchertelefon, Rauchertherapie und -beratung in den WGKK-Gesundheitszentren, Kuraufenthalt für Entwöhnungswillige

• Ernährungsberatung in den WGKK-Gesundheitszentren

Es ist nie zu spät

Wenn sich dennoch eine chronische Krankheit entwickelt, lohnt sich Gesundheitsförderung trotzdem – z.B. um Folgeschäden zu verhindern. Etwa für Diabetiker, die das WGKK-Programm „Therapie Aktiv – Diabetes im Griff“ in Anspruch nehmen können. Oder für Demenzkranke und deren Angehörige mit dem Projekt „netzwerk aktiv – besser leben mit Demenz“.