• Ichthyosen: Hautschuppen mit Krankheitswert

    Fehler im Erbgut führen dazu, dass eine vermehrte bis extreme Schuppung und Verhornung der Haut eintritt. Ichthyosen nennt die Medizin die Verhornungsstörungen, die in zahlreichen Erscheinungsbildern auftreten und oft eine tägliche mehrstündige Hautpflege erfordern. Sie bedeuten für viele daran Erkrankte einen langen Kampf mit gesundheitlichen und psychischen Problemen. Die Haut umgibt den ganzen Körper, schützt ihn vor schädlichen Einwirkungen und trägt zur Wärmeregulierung des Organismus…

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  • Tropische Sprue: Mitbringsel aus heißen Zonen

    Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erleben. Leider auch, dass er eine Krankheit mit heimnimmt, die dann auch noch oft länger unerkannt bleibt. Wie etwa eine tropische Sprue, die man sich in heißen Gebieten holen kann, die aber zum Glück – rechtzeitig erkannt, versteht sich – gut heilbar ist. Schwere Durchfälle und Blutarmut sind typische Symptome für eine Zöliakie alias glutensensitive (gluteninduzierte)…

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  • Herzfehler: Löcher in der Scheidewand oder unterentwickelte Herzhälften

    Sauerstoffmangel im Blut, Überlastung bestimmter Herzteile, Gefäße oder der Lunge, oft sogar lebensbedrohliche Zustände sind das Ergebnis von Fehlentwicklungen der Herzscheidewand oder Herzkammern. Viele lassen sich operativ korrigieren, manche aber nur eingeschränkt. Das Herz ist eine Pumpe der besonderen Art, die im Normalfall gewährleistet, dass das Blut in geordneter Manier durch das Gefäßsystem zirkuliert. Zu diesem Zweck besteht sowohl die linke als auch die rechte…

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  • Rachitis: weiche Knochen durch Vitamin-D-Mangel

    Was bei Erwachsenen Osteomalazie (Knochenerweichung) heißt, wird bei Kindern Rachitis genannt. In beiden Fällen handelt es sich um eine Störung des Knochenstoffwechsels, die eine unzureichende Mineralisation bedingt. Nur dass sich bei der kindlichen Rachitis typische Verkrümmungen und Verformungen der Gebeine einstellen. Schuld an der Krankheit ist meistens ein Vitamin-D-Mangel. Damit sich die Knochen im Kindesalter richtig entwickeln, stark und stabil werden, brauchen sie Kalzium, Phosphat…

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  • Efeu: heilsam bis giftig

    Als Kletterkünstler rankt sich der Efeu zwar an vielen Hauswänden hoch, fristet aber beileibe kein Dasein als Mauerblümchen, weil er sich forsch verbreitet. Was das nahezu überall wachsende Symbol für Unsterblichkeit medizinisch kann? Na zum Beispiel Husten kurieren. Auch wenn er in zu großer Menge giftig ist. Efeu wuchert üppig an diversen Gemäuern und vielen Zäunen und umgibt auch so manchen Baum. Das immergrüne Gewächs…

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